Elsa-Brändström-Schule Bonn

 

Elsa Brändström

(26.3.1888 - 4.3.1948)


Elsa Brändström war die Tochter eines schwedischen Gesandten in St. Petersburg und betreute als Vertreterin des Deutschen Roten Kreuzes die Kriegsgefangenen des ersten Weltkrieges. Sie brachte organisierte Medizin- Kleider- Lebensmittel- und Geldspenden und brachte diese höchstpersönlich in die Lager , die über ganz Russland verstreut waren.

Sie strahlte bei all ihren Besuchen eine große Energie aus und gab den Gefangenen damit Kraft und Zuversicht. Auch eigene schwere Krankheiten konnten sie nicht von ihrer Aufgabe abhalten.

Nach dem ersten Weltkrieg ging sie nach Deutschland und gründete dort ein Kinderheim, da sie den Kriegsgefangenen versprochen hatte, sich um ihre Kinder zu kümmern.

Nach ihrer Heirat zog sie 1933 mit ihrem Mann nach Amerika. Als dort die ersten von Hitler Vertriebenen ankamen, nahm sie ihre Arbeit wieder auf. Sie unterstützte die Flüchtlinge dabei, Arbeit und eine Wohnung zu finden und stand ihnen mit Rat und Tat zur Seite. 

 

Elsa Brändström war ein Mensch von zwingender Energie und Souveränität. Sie tat alles , was ihr richtig erschien, ohne Rücksicht auf die Meinung der Gesellschaft.